Infoveranstaltung-12.02.- 20:30 Uhr-Black Fleck

Seit drei Jahren wird am 15. Februar gegen den Versuch von Neonazis einen Aufmarsch in Cottbus zu etablieren, mit dezentralen Aktionen und Sitzblockaden Widerstand geleistet. Mehrmals konnte die Route verkürzt und die Teilnehmer_Innenanzahl verringert werden. Frustriert kamen die Aufmärsche nur mit der Hälfte der Neonazis am Abschlussort an. Jedoch ist Cottbus die letzte Stadt in Brandenburg wo aufgrund flexibler Polizeitaktik und Gewalt kein Aufmarsch gänzlich verhindert werden konnte.

Auch zum kommenden Jahrestag der Bombardierung von Cottbus mobilisieren Neonazis aus dem Umfeld der „NPD-Lausitz“ zum jährlichen „Gedenkmarsch“ welcher diesmal auf einen Freitag fällt. Da in Dresden nur mit einem Aufmarsch unter der Woche zu rechnen ist, versuchen Cottbuser Neonazis daran anzuknüpfen um eine zentrale Rolle in Brandenburg einzunehmen. Dabei zielen sie auf eine Schnittmenge zwischen NPD-Sympathisant_Innen, „Freien Kräften“ aus dem Kreis der inzwischen verbotenen „Widerstandsbewegung Südbrandenburg“ und einem rassistischen wie antisemitischen deutschen Mob.

Wie auch in den vergangenen Jahren rufen verschiedene Initiativen und Gruppen zum Protest auf. Dazu gehört auch das gemeinsam gegründete Bündnis „Cottbus Nazifrei!“ welches sich zum Ziel setzt den (Neo)-Naziaufmarsch mit Sitzblockaden zu verhindern. Dabei ist der Aktionskonsens „solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Naziaufmarsch zu verhindern“.

INFOVERANSTALTUNG

12.02. – Potsdam – 20:30 Uhr Black Fleck